Über uns

Wer wir sind, woher dieses Projekt kommt und warum dieses neue Angebot entsteht.

Das Organisationsteam

Diese Initiative wird von Menschen getragen, die selbst betroffen sind, Angehörige sind und/oder seit längerer Zeit in der Selbsthilfe aktiv sind. Viele möchten wissen, mit wem sie es zu tun haben – deshalb beginnen wir hier.

Martin Schafranek

Martin ist selbst autistisch und hat ADHS (AuDHS). Aus seiner Erfahrung in der Selbsthilfe – unter anderem als Teilnehmer der Regionalgruppe Squirrel Minds des ADHS-Deutschland e. V. – entstand die Idee, ein ergänzendes Angebot für erwachsene autistische Menschen aufzubauen. Mit „Das ANDERS gehört zu mir“ möchte er einen geschützten Rahmen mitgestalten, der Autismus und ADHS gemeinsam denkt.

Mira
Teubner

Mira ist autistisch und hat ADHS (AuDHS). Sie leitet „Das ANDERS gehört zu mir“ mit und ist Co-Leitung der Selbsthilfegruppe Squirrel Minds Wülfrath. Mit ihrem Hintergrund in Sozialarbeit und Sozialpädagogik bringt sie fachliche und persönliche Perspektiven ein und gestaltet Räume, in denen Austausch, Verständnis und Unterstützung möglich werden.

Das ANDERS (Maskottchen)

Dieses Chamäleon steht für Vielfalt, Entwicklung und die Offenheit dieses Projekts.
Das Organisationsteam ist nicht abgeschlossen. Mit der Zeit sollen weitere Menschen dazukommen, die ihre Perspektiven, Fähigkeiten und Ideen einbringen möchten.
Vielleicht ja auch du?

Woher dieses Projekt kommt

Dieses Projekt ist aus der offiziellen Regionalgruppe Squirrel Minds des ADHS-Deutschland e. V. hervorgegangen. Dort finden aktuell die ADHS-Präsenztreffen statt, mit denen wir weiterhin eng zusammenarbeiten.

Aus dieser bestehenden Selbsthilfearbeit heraus haben sich in letzter Zeit zunehmend Anfragen ergeben – auch von autistischen Menschen und von Personen, die sich in bisherigen Angeboten nicht vollständig wiederfinden.

Warum ein ergänzendes Angebot entsteht

Daraus entstand die Idee, ein eigenes ergänzendes Angebot aufzubauen: einen geschützten Rahmen für Austausch, Orientierung und gegenseitige Unterstützung.

Dieses Angebot soll nicht ersetzen, sondern erweitern – und Menschen ansprechen, die sich in bestehenden Formaten nicht oder nur teilweise wiederfinden.

Unsere Haltung

  • Neurodivergenz verstehen wir als Teil menschlicher Vielfalt.
  • Selbsthilfe bedeutet für uns: Austausch auf Augenhöhe, freiwillig und vertraulich.
  • Wir arbeiten nicht therapeutisch und stellen keine Diagnosen.
  • Wir möchten möglichst reizarm, klar und respektvoll gestalten.

Organisation & Perspektive

Derzeit befindet sich dieses Angebot organisatorisch im Aufbau. Mit wachsenden Ressourcen soll es schrittweise erweitert werden – in Tempo und Umfang, die für alle Beteiligten tragbar sind.

Perspektivisch ist die Gründung eines e.V. geplant. Das kann helfen, Abläufe zu klären, Verantwortung gut zu verteilen und finanzielle Themen transparent zu regeln (z. B. für Raummiete, Materialien oder digitale Infrastruktur).

Bis dahin halten wir es bewusst einfach: Wir kommunizieren offen, sammeln Bedarfe und bauen die Initiative so auf, dass sie für möglichst viele Menschen gut nutzbar sind.

Interesse oder Fragen?

Wenn du Fragen hast, dir eine Teilnahme vorstellen kannst oder einfach mehr wissen möchtest, melde dich gern bei uns. Du musst nichts erklären, nichts begründen und nichts sofort entscheiden.